Bund-Future verlor an Wert
01.03.11 15:19
RZB Österreich
Wien (aktiencheck.de AG) - Auch wenn sich die Situation in Libyen zuspitzt, nahm die Sorge der Finanzmärkte vor einem Übergreifen der politischen Umwälzungen auf weitere Länder der Arabischen Welt gestern ab, so die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Der Ölpreis und auch die so genannten sicheren Häfen - Schweizer Franken und Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) hätten an Wert verloren. Solange das Konjunkturbild das Marktgeschehen präge, dürften Kapitalmarktrenditen weiter steigen. Der gestern veröffentlichte Chicago PMI habe mit einem Indexstand von 71,2 auf den höchsten Stand seit Juli 1988 klettern können.
Auch heute dürfte das Bild einer kräftigen Konjunkturdynamik nicht getrübt werden - im Gegenteil. Für den ISM-Index würden die Analysten angesichts der bisher positiven Vorgaben der vier wichtigsten regionalen Einkaufsmanagerumfragen einen Anstieg auf 63 erwarten. Die Inflationsrate (Vorjahresvergleich) für den Euroraum würden sie mit 2,5% im Februar wie in Deutschland um 0,1 Prozentpunkte höher als im Januar erwarten. Die Arbeitslosenquote im Euroraum würden sie unverändert sehen. Dagegen sei in Deutschland der Aufschwung am Arbeitsmarkt deutlich erkennbar, was einen Rückgang der Arbeitslosen von rund 20.000 Personen bringen sollte.
Am Primärmarkt habe sich für heute Österreich mit zwei Anleiheemissionen (Laufzeit 2022 und 2015) im Umfang von EUR 1,32 Mrd., die Niederlande und Belgien angekündigt. Angesichts der vorteilhaften Marktstimmung sollten die Auktionen reibungslos über die Bühne gehen. Risikoaufschläge peripherer Eurozone Länder (insbesondere Spanien) dürften nach einem Anstieg Mitte Februar wieder etwas sinken. (01.03.2011/ac/a/m)
Der Ölpreis und auch die so genannten sicheren Häfen - Schweizer Franken und Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) hätten an Wert verloren. Solange das Konjunkturbild das Marktgeschehen präge, dürften Kapitalmarktrenditen weiter steigen. Der gestern veröffentlichte Chicago PMI habe mit einem Indexstand von 71,2 auf den höchsten Stand seit Juli 1988 klettern können.
Auch heute dürfte das Bild einer kräftigen Konjunkturdynamik nicht getrübt werden - im Gegenteil. Für den ISM-Index würden die Analysten angesichts der bisher positiven Vorgaben der vier wichtigsten regionalen Einkaufsmanagerumfragen einen Anstieg auf 63 erwarten. Die Inflationsrate (Vorjahresvergleich) für den Euroraum würden sie mit 2,5% im Februar wie in Deutschland um 0,1 Prozentpunkte höher als im Januar erwarten. Die Arbeitslosenquote im Euroraum würden sie unverändert sehen. Dagegen sei in Deutschland der Aufschwung am Arbeitsmarkt deutlich erkennbar, was einen Rückgang der Arbeitslosen von rund 20.000 Personen bringen sollte.
Am Primärmarkt habe sich für heute Österreich mit zwei Anleiheemissionen (Laufzeit 2022 und 2015) im Umfang von EUR 1,32 Mrd., die Niederlande und Belgien angekündigt. Angesichts der vorteilhaften Marktstimmung sollten die Auktionen reibungslos über die Bühne gehen. Risikoaufschläge peripherer Eurozone Länder (insbesondere Spanien) dürften nach einem Anstieg Mitte Februar wieder etwas sinken. (01.03.2011/ac/a/m)
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