Börsen-Crash trifft die Reichen wenig
17.09.02 13:30
BoersenMan.de
So ein Kurssprung wie heute gibt vielen Anlegern Hoffnung, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Vielleicht sei das ja die Wende, und es gehe bald wieder nach oben. Ende der Leidenszeit, Ausgleich der Kursverluste in Sicht. Doch leider seien diese kurzen, heftigen Bewegungen nach oben eine typische Erscheinung in langfristig fallenden Märkten. Es sei, als ob sich die Börse kurz gegen den Abwärtstrend auflehne und dann doch wieder kapitulieren müsse. Also keine Entwarnung.
Seit April 2000 würden die Kurse nun schon fallen, das seien fast 30 Monate, der DAX habe sich mehr als halbiert, von 8.000 auf knapp 3.500 Punkte. Privatanleger hätten Hunderte von Milliarden verloren, und selbst konservative Aktienfonds würden in dieser Börsensituation kontinuierlich Geld vernichten. Einzige Ausnahme: die großen Vermögen ab 10 Millionen Euro hätten trotz Crash zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr zugelegt - so die Studie einer amerikanischen Investmentbank.
Grund: Vermögende Anleger können sich unabhängige Berater leisten, die keine Nebeninteressen verfolgen würden. Berater, die nicht nebenbei den neuen Fonds ihrer Bank an den Mann bringen oder die Börsenlage schönreden müssen. In der Branche heiße dieser Service Private Banking, und den gebe es am Bankschalter nicht.
Vielleicht sei das ja die Wende, und es gehe bald wieder nach oben. Ende der Leidenszeit, Ausgleich der Kursverluste in Sicht. Doch leider seien diese kurzen, heftigen Bewegungen nach oben eine typische Erscheinung in langfristig fallenden Märkten. Es sei, als ob sich die Börse kurz gegen den Abwärtstrend auflehne und dann doch wieder kapitulieren müsse. Also keine Entwarnung.
Seit April 2000 würden die Kurse nun schon fallen, das seien fast 30 Monate, der DAX habe sich mehr als halbiert, von 8.000 auf knapp 3.500 Punkte. Privatanleger hätten Hunderte von Milliarden verloren, und selbst konservative Aktienfonds würden in dieser Börsensituation kontinuierlich Geld vernichten. Einzige Ausnahme: die großen Vermögen ab 10 Millionen Euro hätten trotz Crash zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr zugelegt - so die Studie einer amerikanischen Investmentbank.
Grund: Vermögende Anleger können sich unabhängige Berater leisten, die keine Nebeninteressen verfolgen würden. Berater, die nicht nebenbei den neuen Fonds ihrer Bank an den Mann bringen oder die Börsenlage schönreden müssen. In der Branche heiße dieser Service Private Banking, und den gebe es am Bankschalter nicht.
