Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA
WKN: 875773 / ISIN: ES0113211835Banco Bilbao spekulative Empfehlung
21.04.99 00:00
Finanzen online
Die Aktien der spanischen Banco Bilbao Vizcaya (WKN 875773) sind die spekulative Empfehlung der Woche der Analysten bei Finanzen online.
Die spanische Bankenszene befinde sich in einem Umbruch. Von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Lateinamerika, von der Ankündigung neuer Allianzen in Spanien und Europa solle insbesondere die Banco Bilbao Vizcaya (BBV) profitieren können.
Sie entstand 1998 aus der Fusion der Banco de Bilbao und der Banco de Vizcaya. Beide Fusionspartner verfügten über eine lange Bankentradition. Die BBV habe fast 4000 Filialen. Ca. 3000 davon sind über Spanien verteilt, 1000 über Mittel- und Südamerika. Die Lateinamerika-Krise habe bislang noch keine Bremsspuren bei der BBV hinterlassen. Dennoch würden die lateinamerikanischen Niederlassungen genau beobachtet und notwendige Investitionen bereits vorsorglich vorgenommen. In 1998 sei mit 70.000 Mitarbeitern ein Umsatz von EUR 6,39 Milliarden (1997: EUR 5,23 Milliarden) erzielt worden. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit habe dabei im Privatkundengeschäft gelegen, indem die BBV in Spanien eine marktführende Position besitze.
Die Bankenszene in Spanien stehe nun vor einem Umbruch. Die BBV sei vor diesem Hintergrund besonders in den Fokus der Anleger geraten. Mitte Januar seien die Investoren von der Fusionsankündigung der Banco Santander und der Banco Central Hispano (BCH) zur Banco Santander Central Hispanico (BSCH) überrascht worden. Dieser Zusammenschluß habe die "Gerüchteküche" im Zusammenhang mit weiteren Bankenfusionen im Lande geschürt. Als Folge dieser Fusion werde nun der BBV besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die neue BSCH werde die BBV aus der Führungsrolle in Spanien in Bezug auf Bilanzsumme und Nettogewinn verdrängen. Das Management der BBV halte sich zwar bislang mit entsprechenden Äußerungen zurück, das Institut werde jedoch auf die neue Konstellation reagieren müssen. Dabei rücke auch die drittgrößte spanische Bank Argentaria (WKN 886284) in den Blickpunkt. Die Argentaria verfüge insbesondere über Stärken im Firmenkundengeschäft und werde als "heißester" Wert und logische Ergänzung für eine neue Allianz mit der BBV gehandelt. Ein weiterer interessanter Fusionskandidat, die Banco Popular, viertgrößte Bank Spaniens, werde zunächst noch nicht direkt als Partner gehandelt wird. Die BBV richte ihr Interesse aber auch über die spanischen Landesgrenzen hinaus. Vor allem im europäischen Wirtschaftsraum würden einige attraktive "Bräute" gesehen. Zwar verfüge das Bankhaus über vergleichsweise geringe Europa-Erfahrung, dennoch erscheine ein solcher Schritt sinnvoll. Im Gespräch seien insbesondere die portugiesische Finanzgruppe Espirito Sanco und die italienische Banco Nazionale del Lavoro. Die absehbaren neuen Allianzen
Die spanische Bankenszene befinde sich in einem Umbruch. Von einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Lateinamerika, von der Ankündigung neuer Allianzen in Spanien und Europa solle insbesondere die Banco Bilbao Vizcaya (BBV) profitieren können.
Sie entstand 1998 aus der Fusion der Banco de Bilbao und der Banco de Vizcaya. Beide Fusionspartner verfügten über eine lange Bankentradition. Die BBV habe fast 4000 Filialen. Ca. 3000 davon sind über Spanien verteilt, 1000 über Mittel- und Südamerika. Die Lateinamerika-Krise habe bislang noch keine Bremsspuren bei der BBV hinterlassen. Dennoch würden die lateinamerikanischen Niederlassungen genau beobachtet und notwendige Investitionen bereits vorsorglich vorgenommen. In 1998 sei mit 70.000 Mitarbeitern ein Umsatz von EUR 6,39 Milliarden (1997: EUR 5,23 Milliarden) erzielt worden. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit habe dabei im Privatkundengeschäft gelegen, indem die BBV in Spanien eine marktführende Position besitze.
Die Bankenszene in Spanien stehe nun vor einem Umbruch. Die BBV sei vor diesem Hintergrund besonders in den Fokus der Anleger geraten. Mitte Januar seien die Investoren von der Fusionsankündigung der Banco Santander und der Banco Central Hispano (BCH) zur Banco Santander Central Hispanico (BSCH) überrascht worden. Dieser Zusammenschluß habe die "Gerüchteküche" im Zusammenhang mit weiteren Bankenfusionen im Lande geschürt. Als Folge dieser Fusion werde nun der BBV besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die neue BSCH werde die BBV aus der Führungsrolle in Spanien in Bezug auf Bilanzsumme und Nettogewinn verdrängen. Das Management der BBV halte sich zwar bislang mit entsprechenden Äußerungen zurück, das Institut werde jedoch auf die neue Konstellation reagieren müssen. Dabei rücke auch die drittgrößte spanische Bank Argentaria (WKN 886284) in den Blickpunkt. Die Argentaria verfüge insbesondere über Stärken im Firmenkundengeschäft und werde als "heißester" Wert und logische Ergänzung für eine neue Allianz mit der BBV gehandelt. Ein weiterer interessanter Fusionskandidat, die Banco Popular, viertgrößte Bank Spaniens, werde zunächst noch nicht direkt als Partner gehandelt wird. Die BBV richte ihr Interesse aber auch über die spanischen Landesgrenzen hinaus. Vor allem im europäischen Wirtschaftsraum würden einige attraktive "Bräute" gesehen. Zwar verfüge das Bankhaus über vergleichsweise geringe Europa-Erfahrung, dennoch erscheine ein solcher Schritt sinnvoll. Im Gespräch seien insbesondere die portugiesische Finanzgruppe Espirito Sanco und die italienische Banco Nazionale del Lavoro. Die absehbaren neuen Allianzen
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