BMW vor äußerst rosiger Zukunft
05.10.10 16:32
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Richard Malzer, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von BMW mit "kaufen" ein.
Der Umsatz sei im zweiten Quartal um 18,3% auf EUR 15,4 Mrd. gesteigert worden. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) habe mit EUR 1,7 Mrd. im Vergleich zum Vorjahresquartal verzehnfacht werden können. Damit habe man die Erwartungen signifikant übertroffen.
Die Automobilsparte habe im zweiten Quartal mit 9,6% EBIT-Marge den seit 2006
bestehenden Rückstand ggü. AUDI (9,2%) und Mercedes-Benz (9,8%) wieder aufgeholt. Das Nettofinanzvermögen sei mit EUR 10 Mrd. sehr komfortabel. Der positive Absatztrend sei bis zuletzt (August 2010) aufrechtgeblieben. Man sei auf dem Weg das Einsparungsziel von EUR 6 Mrd. bis 2012 zu übertreffen. Der Verkauf von Motoren an Saab bzw. Carbon Motors (US-Polizeiautos) erweitere das Geschäftsmodell.
Das Ergebnis zum zweiten Quartal sei durch "Sondereffekte" (Auflösung von Rückstellungen) unterstützt worden. Im zweiten Halbjahr sei mit höheren Belastungen (zum Beispiel Markteinführungskosten, Mitarbeiter-Bonus) und damit geringeren Margen als im zweiten Quartal zu rechnen. BMW werde in China nicht anhaltend mit 100% wie im ersten Halbjahr wachsen können.
Mit dem Ergebnis zum zweiten Quartal habe BMW den lange anhaltenden Rückstand ggü. den Wettbewerbern punkto Profitabilität wettgemacht. Auch wenn 9,6% Marge im zweiten Halbjahr nicht mehr wiederholt werden können, so stehe BMW vor einer äußerst rosigen Zukunft. Der Vertrag mit CEO Reithofer sei um fünf Jahre verlängert worden. Mit ihm an der Spitze habe BMW bislang nicht nur die Autokrise ohne Jahresverlust gemeistert, sondern auch wichtige Trends (Verbrauchsreduzierung, neue Modelle auf Modulbauweise) erkannt und Weitblick bewiesen. Obwohl man als einziger Premiumhersteller keine umfangreichen Kooperationen eingehe, werde BMW in den nächsten Jahren dank der anhaltenden Flut neuer Modelle, die zu deutlich geringeren Kosten gebaut würden, in eine neue Ära der Profitabilität vordringen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie von BMW mit dem Rating "kaufen" ein. (Analyse vom 05.10.2010) (05.10.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Umsatz sei im zweiten Quartal um 18,3% auf EUR 15,4 Mrd. gesteigert worden. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) habe mit EUR 1,7 Mrd. im Vergleich zum Vorjahresquartal verzehnfacht werden können. Damit habe man die Erwartungen signifikant übertroffen.
Die Automobilsparte habe im zweiten Quartal mit 9,6% EBIT-Marge den seit 2006
bestehenden Rückstand ggü. AUDI (9,2%) und Mercedes-Benz (9,8%) wieder aufgeholt. Das Nettofinanzvermögen sei mit EUR 10 Mrd. sehr komfortabel. Der positive Absatztrend sei bis zuletzt (August 2010) aufrechtgeblieben. Man sei auf dem Weg das Einsparungsziel von EUR 6 Mrd. bis 2012 zu übertreffen. Der Verkauf von Motoren an Saab bzw. Carbon Motors (US-Polizeiautos) erweitere das Geschäftsmodell.
Mit dem Ergebnis zum zweiten Quartal habe BMW den lange anhaltenden Rückstand ggü. den Wettbewerbern punkto Profitabilität wettgemacht. Auch wenn 9,6% Marge im zweiten Halbjahr nicht mehr wiederholt werden können, so stehe BMW vor einer äußerst rosigen Zukunft. Der Vertrag mit CEO Reithofer sei um fünf Jahre verlängert worden. Mit ihm an der Spitze habe BMW bislang nicht nur die Autokrise ohne Jahresverlust gemeistert, sondern auch wichtige Trends (Verbrauchsreduzierung, neue Modelle auf Modulbauweise) erkannt und Weitblick bewiesen. Obwohl man als einziger Premiumhersteller keine umfangreichen Kooperationen eingehe, werde BMW in den nächsten Jahren dank der anhaltenden Flut neuer Modelle, die zu deutlich geringeren Kosten gebaut würden, in eine neue Ära der Profitabilität vordringen.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie von BMW mit dem Rating "kaufen" ein. (Analyse vom 05.10.2010) (05.10.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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