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Di, 28. April 2026, 6:53 Uhr

Auto-Werte attraktiv


25.02.00 00:00
Actien-Börse

Die Analysten der Actien-Börse empfehlen die im DAX enthaltenen Auto-Aktien zum Kauf.

Das Auto-Monopoly habe erst begonnen. Auch wenn VW vorerst eine Schieflage darstelle. Der Weg zu neuen Kombinationen sei von Dementis gepflastert und von schlechten Zahlen der Teilnehmer. Der BMW-Kurssprung am Freitag letzter Woche sei nur ein Vorgeschmack gewesen, der VW-Absturz am Dienstag ebenso. Die Frustration der Anleger habe mittlerweile einen neuen Spitzenwert erreicht.

Es werde sowohl friedliche als auch feindliche Übernahmeversuche geben. Denn es gehe um die letzten Weichenstellungen für das gerade begonnene Jahrhundert. Wer jetzt einen Fehler mache, sitze dramatisch daneben.

Größenordnungen wie Rover seien nur "Peanuts". Was in den Autobilanzen stecke, sage nicht der Gewinn je Aktie oder der Umsatz, sondern vor allem der Technikstand, ausgedrückt in den Investitionen der letzten 5 Jahre.

BMW habe in den vergangenen 5 Jahren 10,38 Mrd. Euro investiert die mit 7,99 Mrd. Euro Abschreibungen finanziert worden seien. Der Verschuldungsgrad liege etwa beim 4,3-fachen Cash flow, der Zinssaldo bei plus 120 Mio. Euro jährlich.

Der Börsenwert von BMW betrage 16 Mrd. Euro oder 160 % dieser Investitionen, die jedoch zu 80 % eigenfinanziert worden seien. Alle früheren Investitionen inkl. Know-how etc. würden Investoren damit gratis erhalten. VW habe in der gleichen Zeit in gleicher Reihenfolge 17 Mrd Euro investiert, finanziert über 15 Mrd. Euro Abschreibungen. Der Verschuldungsgrad betrage 2,6 und der Börsenwert nur 17 Mrd. Euro bzw. 100 % dieser Investitionen, aber nur gut 12 % des Konzernumsatzes. Der um rd. 26 % geringere Gewinn im letzten Jahr sei deshalb keine kritische Größe, sondern längst "eingepreist", so die Actien-Börse. Der "worst case" wäre ein Rückfall auf 35/37 Euro Für DaimlerChrysler gelte das Gleiche, wenn auch in Folge der Fusion die Zahlen nicht exakt nachzuvollziehen seien. Immerhin würden die Investitionen die Abschreibungen übersteigen, der Verschuldungsgrad betrage 3,2, der Zinsüberschuß knapp 1 Mrd. Euro p.a., so die Actien-Börse.

Das bedeutet, dass der faire Wert aller drei Unternehmen jeweils gut 50 - 190 % über den aktuellen Börsenkursen liege, auch wenn diese im Moment auf absolutem Tiefstkurs der letzten Jahre notieren, während der DAX gerade seine neue Rekordmarke erreicht und die nächste noch vor sich habe. Die extrem niedrige Bewertung mache sowohl VW als auch BMW zu potentiellen Übernahmeopfern, die dem nur entgehen könnten, indem sie selbst offensiv werden, so die Actien-Börse.





 
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