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Do, 23. April 2026, 6:13 Uhr

Anleger verdienen am fallenden Dollar


21.01.03 13:45
BoersenMan.de

Die europäische Währung hat in der vergangenen Nacht in Asien einen neuen Höchststand gestreift: 1,07 Dollar kostete ein Euro, berichten die Experten von "BoersenMan.de".

Mittlerweile seien es ein paar Zehntel Cent weniger, aber der langfristige Trend sei klar: in nur 12 Monaten habe der Euro gegenüber dem Dollar gut 20 Prozent an Wert gewonnen. Die Gründe seien niedrige Zinsen und schlappes Wachstum in den USA, dazu der drohende Irak-Krieg. Banken und Devisenhändler würden an solch klaren Trends Millionensummen verdienen.

Doch mittlerweile würden auch zunehmend Kleinanleger in den Devisenhandel einsteigen. Enttäuscht von der Börse würden sie einen Markt suchen, in dem es keine Bilanzskandale gebe und keine Kursmanipulationen, einen Markt, in dem man verdienen könne - egal ob die Kurse steigen oder fallen würden. Für rund 5.000 Anleger in Deutschland sei der Devisenhandel mittlerweile zu einer Alternative zum Aktienmarkt geworden. Sie würden über die neue Internetplattform FXdirekt handeln.

Mit ein oder zweitausend Euro könnten sie Hunderttausende von Dollar bewegen, und so würden sich die winzigen Kursveränderungen der Währungen zu ordentlichen Gewinnen - oder Verlusten summieren. Seit der Dollar aber einen klaren Trend habe, sei es für Devisenhändler leichter geworden, in die schwarzen Zahlen zu kommen. Mancher Hobbyhändler habe seit Jahresanfang bereits 20 Prozent Gewinn eingefahren. Eine Rendite, von der man am Aktienmarkt nur träumen könne.