AmaTech Finger weg!
21.03.01 00:00
Finanzen Neuer Markt
Wie die Analysten von „Finanzen Neuer Markt“ berichten vermeldete AmaTech (WKN 519280) für das Geschäftsjahr 2000 überraschend einen deutlichen Verlust.
Der Umsatz des Spezialisten für Systeme für die kontaktlose Datenübertragung sei um 88% auf 20,5 Mio. Euro angestiegen. Doch die „ausgeprägten Expansionspläne“ hätten ihren Preis gefordert. So sei nachdem im Vorjahr ein Verlust vor Steuern und Zinsen von 1,4 Mio. Euro ausgewiesen worden seien, der Verlust des letzen Jahres auf 4 Mio. Euro angestiegen. Im Vorfeld habe man mit einem Gewinn in Höhe von 1,1 Mio. Euro gerechnet.
Auch für das laufende Geschäftsjahr rechne man nicht mit einer verbesserten Geschäftslage, obwohl die Ausgangsposition mit einem Auftragsbestand von 19,8 Mio. Euro als „ausgezeichnet“ eingestuft werde. Der Umsatz solle dann auch auf 37 Mio. Euro steigen, was allerdings noch nicht reiche, um Gewinne zu schreiben. Eher im Gegenteil, der Verlust solle sich auf 8 Mio. Euro ausweiten. Es seien immer noch hohe vorgezogene Investitionen und Aufwendungen zur Markterschließung notwendig.
Die Branche werde in einer unerwartet hohen Marktdynamik gesehen, jedoch seien offensichtlich davon die AmaTech-Produkte nicht erfasst worden. Würden die Produkte von AmaTech ankommen, seien hohe Werbeaufwendungen und verstärkt Investitionen in das Design neuer Produkte und Prototypen kaum notwendig, meinen die Experten. Ebenfalls sei ein starker Marketingaufwand vor dem Hintergrund einer angespannten Beschaffungslage im RIFD-Chip-Segment unverständlich. Wenn nicht geliefert werden könne, würden auch weitere Aufträge nur wenig nützen.
Des weiteren würde die Notwendigkeit einer Restrukturierung des Kerngeschäfts, an der derzeit gearbeitet werde und die auch den Verkauf von Geschäftseinheiten umfassen solle, nicht in das Bild eines erfolgreichen Geschäftsmodells passen, sondern eher in die Bemühungen einer Gesellschaft, enttäuschende Markterfolge künftig abzuwenden. Diese Maßnahmen würden von den Mitteln aus dem Börsengang bezahlt.
Besonders negativ zu werten sei, dass das Unternehmen noch im November für 2000 eine „schwarze Null“ beim EBIT angekündigt habe. Zudem komme es auch noch zu Untersuchungen wegen Insiderhandels, da die Aktien schon vor der Gewinnwarnung massiv eingebrochen seien.
Die Aufstockung des Aktienanteils des Vorstandschef Finn auf 27,4% solle für mehr Vertrauen in AmaTech sorgen. Dennoch würden die Analysten raten Finger weg!
Der Umsatz des Spezialisten für Systeme für die kontaktlose Datenübertragung sei um 88% auf 20,5 Mio. Euro angestiegen. Doch die „ausgeprägten Expansionspläne“ hätten ihren Preis gefordert. So sei nachdem im Vorjahr ein Verlust vor Steuern und Zinsen von 1,4 Mio. Euro ausgewiesen worden seien, der Verlust des letzen Jahres auf 4 Mio. Euro angestiegen. Im Vorfeld habe man mit einem Gewinn in Höhe von 1,1 Mio. Euro gerechnet.
Auch für das laufende Geschäftsjahr rechne man nicht mit einer verbesserten Geschäftslage, obwohl die Ausgangsposition mit einem Auftragsbestand von 19,8 Mio. Euro als „ausgezeichnet“ eingestuft werde. Der Umsatz solle dann auch auf 37 Mio. Euro steigen, was allerdings noch nicht reiche, um Gewinne zu schreiben. Eher im Gegenteil, der Verlust solle sich auf 8 Mio. Euro ausweiten. Es seien immer noch hohe vorgezogene Investitionen und Aufwendungen zur Markterschließung notwendig.
Des weiteren würde die Notwendigkeit einer Restrukturierung des Kerngeschäfts, an der derzeit gearbeitet werde und die auch den Verkauf von Geschäftseinheiten umfassen solle, nicht in das Bild eines erfolgreichen Geschäftsmodells passen, sondern eher in die Bemühungen einer Gesellschaft, enttäuschende Markterfolge künftig abzuwenden. Diese Maßnahmen würden von den Mitteln aus dem Börsengang bezahlt.
Besonders negativ zu werten sei, dass das Unternehmen noch im November für 2000 eine „schwarze Null“ beim EBIT angekündigt habe. Zudem komme es auch noch zu Untersuchungen wegen Insiderhandels, da die Aktien schon vor der Gewinnwarnung massiv eingebrochen seien.
Die Aufstockung des Aktienanteils des Vorstandschef Finn auf 27,4% solle für mehr Vertrauen in AmaTech sorgen. Dennoch würden die Analysten raten Finger weg!
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