Allianz reduzieren
30.01.03 10:15
Pictet
Die Analysten von Banque Pictet bleiben im Rahmen einer Gesamtbewertung der europäischen Versicherungsbranche bei ihrer Empfehlung "reduzieren" für Aktien der Allianz Versicherung (WKN 840400).
Positiv sei zu bemerken, dass die Allianz am europäischen Markt sehr gut vertreten sei, ein starkes Markenimage und durch die Dresdner Bank auch einen sehr breiten Zugang zu Bankkunden habe. Die Quartalsergebnisse des Jahres 2002 hätten aber kontinuierlich enttäuscht, was auf Verluste der Dresdner Bank, auf höhere Rückstellungen und auf Sonderabschreibungen bei den Veranlagungen zurückzuführen sei.
Die finanzielle Situation habe sich durch die Kombination des rückläufigen Aktienmarktes und der Akquisition der Dresdner Bank entscheidend verschlechtert. Von einem komfortablen Kapitalüberschuss vor zwei Jahren sei die Bilanz der Allianz zu einer der schwächsten abgesunken, wenn man sie mit jenen Versicherungen vergleiche, die von Banque Pictet empfohlen würden.
Die Analysten würden damit rechnen, dass das schwierige Klima in Deutschland in den kommenden Monaten zu weiteren schlechten Nachrichten von Seiten der Dresdner Bank führen werde. Auch das Lebensversicherungsgeschäft und das Krankenversicherungsgeschäft hätten mit den Auswirkungen des niedrigen Zinsniveaus und der schwachen Profitabilität des Nicht-Leben-Geschäftes zu kämpfen. Die Allianz sei dem Aktienkursrisiko besonders stark ausgesetzt und sehe sich auch mit strukturellen Veränderungen Richtung niedrigeren Margen im Lebensgeschäft und bei den Sparprodukten konfrontiert.
Nach Meinung der Analysten habe das Management der Gruppe den Ernst der Lage auch noch nicht wirklich erkannt. Die Bewertung der Aktie bleibe daher unattraktiv und die Analysten seien der Ansicht, dass im Laufe dieses Jahres eine größere Kapitalerhöhung notwendig sein werde.
Aus diesem Grund empfehlen die Analysten von Banque Pictet weiterhin, Aktienbestände der Allianz zu reduzieren. Ihr aktuelles Kursziel liege noch bei 85 Euro/Aktie.
Positiv sei zu bemerken, dass die Allianz am europäischen Markt sehr gut vertreten sei, ein starkes Markenimage und durch die Dresdner Bank auch einen sehr breiten Zugang zu Bankkunden habe. Die Quartalsergebnisse des Jahres 2002 hätten aber kontinuierlich enttäuscht, was auf Verluste der Dresdner Bank, auf höhere Rückstellungen und auf Sonderabschreibungen bei den Veranlagungen zurückzuführen sei.
Die Analysten würden damit rechnen, dass das schwierige Klima in Deutschland in den kommenden Monaten zu weiteren schlechten Nachrichten von Seiten der Dresdner Bank führen werde. Auch das Lebensversicherungsgeschäft und das Krankenversicherungsgeschäft hätten mit den Auswirkungen des niedrigen Zinsniveaus und der schwachen Profitabilität des Nicht-Leben-Geschäftes zu kämpfen. Die Allianz sei dem Aktienkursrisiko besonders stark ausgesetzt und sehe sich auch mit strukturellen Veränderungen Richtung niedrigeren Margen im Lebensgeschäft und bei den Sparprodukten konfrontiert.
Nach Meinung der Analysten habe das Management der Gruppe den Ernst der Lage auch noch nicht wirklich erkannt. Die Bewertung der Aktie bleibe daher unattraktiv und die Analysten seien der Ansicht, dass im Laufe dieses Jahres eine größere Kapitalerhöhung notwendig sein werde.
Aus diesem Grund empfehlen die Analysten von Banque Pictet weiterhin, Aktienbestände der Allianz zu reduzieren. Ihr aktuelles Kursziel liege noch bei 85 Euro/Aktie.
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