Ahold verkaufen
29.08.02 09:51
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Ahold-Aktie (WKN 851287) mit "verkaufen".
Im abgelaufenen zweiten Quartal habe Ahold ein Nettoergebnis von -197,5 Mio. Euro ausweisen müssen. Dieses Ergebnis sei geprägt von einmaligen Aufwendungen und Goodwillabschreibungen für Unternehmenseinheiten in Argentinien. Der Umsatz habe im gleichen Zeitraum um 7,1% auf 17,3 Mrd. Euro gesteigert werden können. Diese Zahl zeige jedoch eine nachlassende Dynamik, da für das Halbjahr sogar ein Umsatzplus von 15,1% auf 39,5 Mrd. Euro habe gemeldet werden können.
Das Management bekräftige die vor einigen Wochen gesenkten Aussichten eines Wachstums beim Ergebnis pro Aktie von 5% bis 8% für das zweite Halbjahr, betone jedoch, Währungseinflüsse, Goodwillabschreibungen und außerordentliche Aufwendungen in dieser Kennzahl auszuklammern. Dies sei ein weiterer Hinweis auf die derzeitige schwierige Lage des Unternehmens. Das operative Geschäft verlaufe zwar durchaus zufriedenstellend, jedoch gebe es zu viele Fragezeichen, angefangen von den Problemen in Lateinamerika bis hin zur Finanzkraft des Unternehmens.
Man mahne weiterhin zur Vorsicht gegenüber diesem mit hohen Risiken behafteten Wert innerhalb einer eher defensiven Branche. Die Aktie wirke auf den ersten Blick als "ausgebombt", jedoch stünden dem Unternehmen möglicherweise Ende des Jahres weitere Goodwillabschreibungen wegen des dann stattfindenden "Impairment Test" bevor, welche die derzeit schon dünne Eigenkapitaldecke von 18% weiter erodieren würde.
Die Halbjahreszahlen sähen zwar trotz der außerordentlichen Aufwendungen aus dem "Argentinien-Abenteuer" auf den ersten Blick nicht schlecht aus.
Vor dem Hintergrund weiterer möglicher Goodwillabschreibungen am Ende des Jahres und der risikobehafteten Bilanzstruktur des Unternehmens mahnen die Analysten der Berliner Volksbank jedoch weiterhin zur Vorsicht und empfehlen daher, die Ahold-Aktie zu verkaufen.
Im abgelaufenen zweiten Quartal habe Ahold ein Nettoergebnis von -197,5 Mio. Euro ausweisen müssen. Dieses Ergebnis sei geprägt von einmaligen Aufwendungen und Goodwillabschreibungen für Unternehmenseinheiten in Argentinien. Der Umsatz habe im gleichen Zeitraum um 7,1% auf 17,3 Mrd. Euro gesteigert werden können. Diese Zahl zeige jedoch eine nachlassende Dynamik, da für das Halbjahr sogar ein Umsatzplus von 15,1% auf 39,5 Mrd. Euro habe gemeldet werden können.
Man mahne weiterhin zur Vorsicht gegenüber diesem mit hohen Risiken behafteten Wert innerhalb einer eher defensiven Branche. Die Aktie wirke auf den ersten Blick als "ausgebombt", jedoch stünden dem Unternehmen möglicherweise Ende des Jahres weitere Goodwillabschreibungen wegen des dann stattfindenden "Impairment Test" bevor, welche die derzeit schon dünne Eigenkapitaldecke von 18% weiter erodieren würde.
Die Halbjahreszahlen sähen zwar trotz der außerordentlichen Aufwendungen aus dem "Argentinien-Abenteuer" auf den ersten Blick nicht schlecht aus.
Vor dem Hintergrund weiterer möglicher Goodwillabschreibungen am Ende des Jahres und der risikobehafteten Bilanzstruktur des Unternehmens mahnen die Analysten der Berliner Volksbank jedoch weiterhin zur Vorsicht und empfehlen daher, die Ahold-Aktie zu verkaufen.
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