Agrarrohstoffe Preise sind explodiert
15.01.08 14:37
Rohstoff-Insider
Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Preise für Agrarrohstoffe sind im vergangenen Jahr förmlich explodiert, so die Experten vom "Rohstoff-Insider".
Insbesondere die anziehende Nachfrage aus den asiatischen Schwellenländern und der wachsende Bedarf an Biosprit in Europa hätten die weltweiten Vorräte stark dezimiert. Sojabohnen hätten mit einem Anstieg von 78 Prozent zu den Top-Performern unter den Agrarrohstoffen gehört. Derzeit notiere der Kurs bei 1.300 USc und es sei hochwahrscheinlich, dass sich der mustergültige Aufwärtstrend weiter fortsetze.
Brasilien, der zweitgrößte Sojaproduzent der Welt, habe vor kurzem angekündigt, dass die Erntemenge in diesem Jahr sinken werde. Der hohe Preis für Mais habe viele Bauern dazu veranlasst, die Anbaufläche für Sojabohnen zugunsten von Mais zu reduzieren.
Das Landwirtschaftsministerium rechne damit, dass die Ernte bei 58,1 Mio. Tonnen liegen werde. In der November-Prognose seien noch 59,4 Mio. Tonnen erwartet worden. Das US-Landwirtschaftsministerium habe seine Lagerbestandsprognose vor kurzem weiter nach unten revidieren müssen. In Anbetracht der exzellenten fundamentalen Rahmenbedingungen dürfte Soja seinen Höhenflug in den kommenden Wochen fortsetzen. Dabei könnten durchaus Kurse über 1.500 USc erreicht werden. (15.01.2008/ac/a/m)
Insbesondere die anziehende Nachfrage aus den asiatischen Schwellenländern und der wachsende Bedarf an Biosprit in Europa hätten die weltweiten Vorräte stark dezimiert. Sojabohnen hätten mit einem Anstieg von 78 Prozent zu den Top-Performern unter den Agrarrohstoffen gehört. Derzeit notiere der Kurs bei 1.300 USc und es sei hochwahrscheinlich, dass sich der mustergültige Aufwärtstrend weiter fortsetze.
Brasilien, der zweitgrößte Sojaproduzent der Welt, habe vor kurzem angekündigt, dass die Erntemenge in diesem Jahr sinken werde. Der hohe Preis für Mais habe viele Bauern dazu veranlasst, die Anbaufläche für Sojabohnen zugunsten von Mais zu reduzieren.
Das Landwirtschaftsministerium rechne damit, dass die Ernte bei 58,1 Mio. Tonnen liegen werde. In der November-Prognose seien noch 59,4 Mio. Tonnen erwartet worden. Das US-Landwirtschaftsministerium habe seine Lagerbestandsprognose vor kurzem weiter nach unten revidieren müssen. In Anbetracht der exzellenten fundamentalen Rahmenbedingungen dürfte Soja seinen Höhenflug in den kommenden Wochen fortsetzen. Dabei könnten durchaus Kurse über 1.500 USc erreicht werden. (15.01.2008/ac/a/m)
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