AVA verkaufen
23.02.05 12:17
Bankhaus Lampe
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von AVA von "halten" auf "verkaufen" herunter und stellen hiermit die Coverage für den Titel ein.
AVA habe heute morgen gemeldet, dass Edeka als Hauptaktionär der Gesellschaft beabsichtige, die Aktien der außenstehenden Aktionäre der AVA AG im Wege eines Squeezeout-Verfahrens zu übernehmen, nachdem Edeka angabegemäß nunmehr 95,025% der Aktien der AVA AG halte. Die restlichen 4,975% des gesamten Aktienkapitals würden sich im Streubesitz befinden.
Die letzte Meldung von Edeka zur Aufstockung ihres Anteilsbesitzes stamme vom 23. Juni 2004. Damals habe Edeka ihre Anteilserhöhung von 78,67% auf 83,23% veröffentlicht. Aktuell habe Edeka dem AVA-Vorstand das Verlangen zugeleitet, einen Beschluss der AVA-Hauptversammlung herbeizuführen, mit dem die Aktien der übrigen Aktionäre gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung auf Edeka übertragen würden. Dieser Beschluss solle auf der ordentlichen Hauptversammlung am 13. Juli 2005 gefasst werden.
Edeka beabsichtige, den außenstehenden Aktionären der AVA eine Barabfindung in Höhe von 44,97 Euro je Stückaktie zu zahlen. Dies entspreche angabegemäß dem zuletzt für den 11.2.2005 errechneten gewichteten durchschnittlichen Börsenkurs der vergangenen drei Monate. Sollte die Unternehmensbewertung der AVA AG oder der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für den 22.2.2005 veröffentlichte gewichtete durchschnittliche Börsenkurs der vorangegangenen drei Monate für die Stückaktien der AVA AG einen höheren Wert je Stückaktie ergeben, werde Edeka angabegemäß eine entsprechend höhere Barabfindung zahlen. Die Berechnungen der Analysten würden gegenwärtig (Stand: 22.2.2005) für die letzten 90 Handelstage einen Durchschnittskurs von 43,69 Euro zeigen.
Die gestern von AVA veröffentlichten Ergebniszahlen für 2004 hätten die Analysten nicht überrascht. AVA habe in 2004 bei einem Umsatzplus von 0,9% auf 5,614 Mrd. Euro ein Vorsteuerergebnis von 57,8 Mio. Euro (+43,8%) erreicht. Dieser Gewinnanstieg resultiere angabegemäß bei einem insgesamt stabilen Beitrag aus dem Warenhausgeschäft vor allem aus den deutlich verringerten Verlusten bei den Baumärkten.
Die Analysten hätten in ihren letzten Updates immer wieder darauf hingewiesen, dass der Kursverlauf der AVA-Aktie ihres Erachtens wenig mit der reinen fundamentalen Entwicklung der Gesellschaft zu tun habe, sondern durch Übernahmespekulationen von Edeka geprägt sei. Nach ihren Bewertungsmodellen (Peer-Group-Vergleich) sei die AVA-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau unverändert deutlich überbewertet, da dieser Vergleich lediglich Kurse im Bereich von 35 Euro rechtfertigen würde. Der Titel notiere heute morgen mit 47,50 Euro merklich über dem im Angebot angestrebten Preis, womit die Börse die Hoffnung auf eine Erhöhung des Abfindungsangebots zum Ausdruck bringe.
Gleichwohl halten die Analysten vom Bankhaus Lampe es aus Anlagegesichtspunkten für richtig, die Aktien von AVA auf dem jetzigen Kursniveau zu verkaufen, da der aktuelle Börsenkurs ihres Erachtens einen mehr als deutlichen Aufschlag auf den Fair Value reflektiert. Angesichts der aktuellen Unternehmensnachrichten und der nochmals geringeren Liquidität der Aktie an der Börse würden sie mit dem jetzigen Bericht die Coverage der Aktie einstellen. Das Kursziel liege bei 47,50 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
AVA habe heute morgen gemeldet, dass Edeka als Hauptaktionär der Gesellschaft beabsichtige, die Aktien der außenstehenden Aktionäre der AVA AG im Wege eines Squeezeout-Verfahrens zu übernehmen, nachdem Edeka angabegemäß nunmehr 95,025% der Aktien der AVA AG halte. Die restlichen 4,975% des gesamten Aktienkapitals würden sich im Streubesitz befinden.
Die letzte Meldung von Edeka zur Aufstockung ihres Anteilsbesitzes stamme vom 23. Juni 2004. Damals habe Edeka ihre Anteilserhöhung von 78,67% auf 83,23% veröffentlicht. Aktuell habe Edeka dem AVA-Vorstand das Verlangen zugeleitet, einen Beschluss der AVA-Hauptversammlung herbeizuführen, mit dem die Aktien der übrigen Aktionäre gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung auf Edeka übertragen würden. Dieser Beschluss solle auf der ordentlichen Hauptversammlung am 13. Juli 2005 gefasst werden.
Die gestern von AVA veröffentlichten Ergebniszahlen für 2004 hätten die Analysten nicht überrascht. AVA habe in 2004 bei einem Umsatzplus von 0,9% auf 5,614 Mrd. Euro ein Vorsteuerergebnis von 57,8 Mio. Euro (+43,8%) erreicht. Dieser Gewinnanstieg resultiere angabegemäß bei einem insgesamt stabilen Beitrag aus dem Warenhausgeschäft vor allem aus den deutlich verringerten Verlusten bei den Baumärkten.
Die Analysten hätten in ihren letzten Updates immer wieder darauf hingewiesen, dass der Kursverlauf der AVA-Aktie ihres Erachtens wenig mit der reinen fundamentalen Entwicklung der Gesellschaft zu tun habe, sondern durch Übernahmespekulationen von Edeka geprägt sei. Nach ihren Bewertungsmodellen (Peer-Group-Vergleich) sei die AVA-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau unverändert deutlich überbewertet, da dieser Vergleich lediglich Kurse im Bereich von 35 Euro rechtfertigen würde. Der Titel notiere heute morgen mit 47,50 Euro merklich über dem im Angebot angestrebten Preis, womit die Börse die Hoffnung auf eine Erhöhung des Abfindungsangebots zum Ausdruck bringe.
Gleichwohl halten die Analysten vom Bankhaus Lampe es aus Anlagegesichtspunkten für richtig, die Aktien von AVA auf dem jetzigen Kursniveau zu verkaufen, da der aktuelle Börsenkurs ihres Erachtens einen mehr als deutlichen Aufschlag auf den Fair Value reflektiert. Angesichts der aktuellen Unternehmensnachrichten und der nochmals geringeren Liquidität der Aktie an der Börse würden sie mit dem jetzigen Bericht die Coverage der Aktie einstellen. Das Kursziel liege bei 47,50 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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