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Do, 23. April 2026, 14:11 Uhr

ASML Holding NV

WKN: A1J4U4 / ISIN: NL0010273215

ASML: €1.1 Milliarde Rückkauf in Q1


23.04.26 05:39
Börse Global

ASML: €1.1 Milliarde Rückkauf in Q1

Rekordausschüttungen auf der einen Seite, geopolitischer Gegenwind auf der anderen. Bei ASML klaffen operative Stärke und politische Risiken spürbar auseinander. Die Hauptversammlung am Mittwoch lieferte Aktionären nun handfeste Argumente für Optimismus. Der niederländische Ausrüster schüttet nicht nur mehr Geld aus, sondern blickt auch deutlich zuversichtlicher auf das laufende Jahr.


Die Aktionäre machten den Weg für eine kräftige Gewinnbeteiligung frei. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 fließt eine Gesamtdividende von 7,50 Euro je Aktie. Das entspricht einem satten Aufschlag von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Parallel dazu stattete das Gremium das Management mit weitreichenden Vollmachten aus.


Der Vorstand darf bis Ende Oktober 2027 bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zurückkaufen. Diese Ermächtigung flankiert das neue, zwölf Milliarden Euro schwere Rückkaufprogramm. Allein im Auftaktquartal sammelte der Konzern eigene Papiere im Wert von rund 1,1 Milliarden Euro ein.


Starkes Quartal treibt Prognose

Basis für diese Spendierhosen ist ein robustes operatives Geschäft. Im ersten Quartal erwirtschaftete ASML einen Nettoumsatz von 8,8 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie lag bei 7,15 Euro. Damit übertraf der Anlagenbauer die Analystenschätzungen deutlich.

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Das Management zieht daraus direkte Konsequenzen für den weiteren Jahresverlauf. Die Umsatzprognose für 2026 steigt auf eine Spanne von 36 bis 40 Milliarden Euro. Treiber ist eine anhaltend hohe Nachfrage, insbesondere bei Leistungsupgrades und dem Service-Geschäft rund um die installierte Basis.


Exportkontrollen als Unsicherheitsfaktor

Ein blinder Fleck bleibt die US-Handelspolitik. Eine überparteiliche Gruppe von US-Gesetzgebern fordert aktuell, ASML den Verkauf von DUV-Maschinen an chinesische Chiphersteller komplett zu untersagen. Ein entsprechendes Gesetz durchläuft derzeit den politischen Prozess in Washington.


Das Management betonte auf der Hauptversammlung, dass die breite Spanne der neuen Jahresprognose diese politischen Risiken bereits abbildet. Der Großteil der Umsätze wird ohnehin erst für die zweite Jahreshälfte erwartet.

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Aktie im Höhenflug

An der Börse wird die operative Stärke honoriert. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 1.245 Euro und notiert damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Kursplus auf rund 26 Prozent.


Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit einem Wert von über 71 aktuell ein leicht überkauftes Niveau. Langfristig hält der Konzern an seinen ehrgeizigen Zielen fest. Bis 2030 plant ASML einen Jahresumsatz von bis zu 60 Milliarden Euro bei steigenden Margen.


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