AOL Time Warner kaufen
15.01.01 00:00
BfG Bank
Der Zusammenschluss des weltgrößten Internet-Service-Providers AOL und des weltgrößten Medienunternehmens Time Warner (WKN 886631) ist seit vergangenen Freitag unter Dach und Fach, so die Analysten der BfG-Bank.
Die Fusion sei zuletzt noch von der amerikanischen Kommunikationsbehörde FCC unter gewissen, aber zu erwartenden Auflagen genehmigt worden, nachdem bereits zuvor die US-Wettbewerbsbehörde FTC grünes Licht gegeben habe. Das neue Unternehmen dürfe im laufenden Jahr einen Umsatz von mehr als 40 Mrd. $ erzielen und liege damit weit vor seinen Konkurrenten wie Disney, Viacom, Bertelsmann, News Corp., Vivendi und Sony.
Die Synergiepotenziale, vor allem im Hinblick auf die gegenseitige Nutzung der Vertriebswege, seien auf mittlerer Sicht gigantisch. AOL habe etwa 26 Millionen und der ebenfalls zu AOL gehörende Online-Dienst CompuServe 2,8 Millionen Kunden. Time Warner verfüge über Film- und Fernsehstudios, einer Music Gruppe (Warner Music Group), Kabelfernsehnetze und -kanäle wie CNN und HBO und über 40 auflagenstarke Magazine wie „Time", ,People" und ,Fortune". Das Time Warner Kabelfernsehsystem sei nach AT&T das zweitgrößte der USA und habe rd. 12,6 Millionen angeschlossene Haushalte. Die Fusion mache AOL die enormen Medieninhalte des Time Warner-Konzerns zugänglich, während die Online-Kunden von AOL potenzielle neue Kunden für Time Warner-Videos, -Filme, -CDs, Magazine und -Bücher werden könnten.
Die mittelfristige Einschätzung für die neue AOLAktie sei nach wie vor positiv. Allerdings dürften die sich inzwischen deutlicher abzeichnenden konjunkturellen Abschwächungs-tendenzen in der US-Ökonomie beim neuen Mediengiganten nicht spurlos vorüber gehen.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher nachgebende Kurse für Zukäufe zu nutzen.
Die Fusion sei zuletzt noch von der amerikanischen Kommunikationsbehörde FCC unter gewissen, aber zu erwartenden Auflagen genehmigt worden, nachdem bereits zuvor die US-Wettbewerbsbehörde FTC grünes Licht gegeben habe. Das neue Unternehmen dürfe im laufenden Jahr einen Umsatz von mehr als 40 Mrd. $ erzielen und liege damit weit vor seinen Konkurrenten wie Disney, Viacom, Bertelsmann, News Corp., Vivendi und Sony.
Die mittelfristige Einschätzung für die neue AOLAktie sei nach wie vor positiv. Allerdings dürften die sich inzwischen deutlicher abzeichnenden konjunkturellen Abschwächungs-tendenzen in der US-Ökonomie beim neuen Mediengiganten nicht spurlos vorüber gehen.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher nachgebende Kurse für Zukäufe zu nutzen.
