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Fr, 24. April 2026, 10:27 Uhr

AZEGO AG

WKN: 500770 / ISIN: DE0005007702

ACG Kurspotential


25.10.99 00:00
Value Research

Jens Buchmüller, Analyst bei Value Research, empfiehlt dem Anleger derzeit den High-Tech-Broker ACG (WKN 500770) zum Kauf.

Die Gesellschaft verfüge über ein hochmotiviertes Managementteam, das mit der nötigen Erfahrung und einem umfassenden technologischen Know-How ausgestattet sei. Da qualifiziertes Personal auf dem Chipkartenmarkt rar und teuer sei, bestehe für potentielle Mitbewerber eine gewisse Markteintrittsbarriere, so dass die führende Position von ACG gegenwärtig als gesichert erscheine. Die Gesellschaft sei Marktführer im Bereich der kontaktlosen Smartcards und habe diese Position durch den Erwerb einer 49 %igen Beteiligung an der multitape-Unternehmensgrupe weiter ausgebaut.

Da die von ACG verfolgte Geschäftstätigkeit als „Broker“ und „Value-Added-Reseller“ im Bereich der Chipkarten (-komponenten) neu sei, werde sich erst über einen längeren Zeitraum herauskristallisieren, ob diese Tätigkeit langfristig erfolgversprechend sei. Da es sich bei ACG um eine vergleichsweise kleine AG handele, würden Herr Buchmüller zufolge größere etablierte Mitbewerber von Global Playern, wie beispielsweise der Deutschen Telekom, bei der Erteilung von Großaufträgen vorgezogen.

Die ACG-Gruppe arbeite gegenwärtig an der Umsetzung eines Brokerage-Konzeptes auf Basis des Internets für Chips, Chipkarten und chipkartenbasierte e-Commerce- und Internet-Produkte. Über diese virtuelle Börse sollten diese Produkte effizient und kostengünstig gehandelt und die gesamte Logistikkette als Dienstleistung mitangeboten werden. In den USA stehe die Smartcard-Technologie noch vor dem Durchbruch, so dass sich hier in Zukunft ein enormes Umsatz- und Ertragspotential erschließen könnte meint der Wertpapier-Experte. Die Chips, die in die Smart-Card implementiert würden, seien im Vergleich zum Magnetstreifen um ein Vielfaches leistungsfähiger, gegen externe Einflüsse resistenter und multifunktional einsetzbar, so dass eine Technologiesubstitution nicht ausgeschlossen sei.

Sicherheitsbedenken könnten die Verbreitung der Smart-Card-Technologie im e-Commece-Sektor verlangsamen. Die Akzeptanz der Smartcard-Technologie könnte sich in einigen Regionen und Anwendungsgebieten langsamer als von der Gesellschaft erwartet entwickeln, so das Umsatz- und Ertragseinbußen möglich seien. Aufgrund der lukrativen Rohertragsmarge, die in diesem Geschäft zu erzielen sei, könnten sich Mitbewerber veranlasst sehen, diese Geschäftstätigkeit zu adaptieren oder einen Preiskampf auslösen, um Marktanteile (zurück-)zugewinnen.

Das Marktvolumen werde sich nach einer Studie der Dataquest von rund 1,7 Mrd. Euro 1998 auf etwa 6,4 Mrd. Euro im Jahr 2002 erhöhen., was einem jährlichen Wachstum von ca. 34 % entspreche. Die ACG plane in den folgenden Jahren eine durchschnittliche Gesamtumsatzsteigerung von mehr als 50% p.a. Diese Planung erscheine ambitioniert, aber nicht unrealistisch, wenn das Wachstum auf den Teilmärkten, auf denen ACG tätig sei, betrachtet werde:

Laut Angaben von Siemens sollten die weltweiten Smart-Card-Umsätze im Zeitraum 1997 bis 2002 um durchschnittlich mehr als 37 % p.a. steigen. Die Stückzahl im Bereich der kontaktlosen Chipkarten solle einer Untersuchung von Frost & Sullivan zufolge von 1995 bis 2003 um durchschnittlich mehr als 56 % p.a. ansteigen.

Für die weitere globale Verbreitung würden zum einen sinkende Karten- und Chippreise und die geschaffenen globalen Standards sprechen.

ACG habe sich rechtzeitig in einem Wachstumsmarkt mit hohen Eintrittsbarrieren führend positioniert. Die vollzogenen Akquisitionen hätten zu einer enormen Umsatz- und Ertragssteigerung geführt und würden den beabsichtigten Weg des internen und externen Wachstums belegen, wobei die Gesellschaft den Expansionsprozess nach eigenen Angaben noch nicht abgeschlossen habe. Auf dem derzeitigen Kursniveau (111Euo) habe die ACG-Aktie ein 2001er-KGV von 37, so dass aus Sicht der Aktienanalysten von Value Research noch erhebliches Kurspotential vorhanden sei. Das Kursziel auf Sicht von 12 Monaten liege bei 166 Euro. Herr Buchmüller rechne mit einem Ergebnis je Aktie (Euro) von -0,17 für das laufende Jahr, von 1,43 Euro für das Jahr 2000 und von 3,03 Euro für 2001.





 
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