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Di, 28. April 2026, 5:04 Uhr

1&1 AG

WKN: 554550 / ISIN: DE0005545503

1&1 Aktie: Angriffslustig


29.01.26 18:50
Börse Global

1&1 Aktie

1&1 bläst zur Attacke auf die etablierte Konkurrenz. Mit einer Klage gegen die Bundesnetzagentur und einem forcierten Ausbau des eigenen Netzes will der vierte Mobilfunkanbieter seine Marktposition zementieren. Doch kann sich der Herausforderer gegen die Übermacht von Telekom und Vodafone juristisch durchsetzen?


  • Täglich gehen fünf neue Mobilfunkmasten in Betrieb.
  • Klage gegen Frequenzverlängerung der etablierten Wettbewerber eingereicht.
  • Migration von 12 Millionen Kunden ins eigene Kernnetz erfolgreich abgeschlossen.

Juristischer Streit um Frequenzen


Im Zentrum der aktuellen Entwicklung steht der Konflikt mit der Bundesnetzagentur. 1&1 wehrt sich juristisch gegen die Entscheidung der Behörde, bestehende Frequenzrechte für die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica zu verlängern, anstatt diese neu zu versteigern. Das Unternehmen wertet diesen Schritt als wettbewerbswidrig.


Nach Ansicht des Managements erschwert die fehlende Neuvergabe den weiteren Netzausbau erheblich, da zusätzliche Frequenzen für den Betrieb notwendig sind. Rückendeckung erhält 1&1 durch Urteile des Verwaltungsgerichts Köln aus dem November 2025, welche die damaligen Vergaberegeln bereits als rechtswidrig einstuften.


Operativer Ausbau schreitet voran


Trotz der rechtlichen Hürden erreicht 1&1 operative Meilensteine. Die technische Unabhängigkeit ist seit November 2025 gesichert, nachdem die Migration sämtlicher 12 Millionen Kunden in das eigene Kernnetz abgeschlossen wurde. Damit erfüllte das Unternehmen die Auflagen der Bundesnetzagentur vorzeitig.


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Aktuell versorgt das 5G-Netz von 1&1 etwa 25 Prozent der deutschen Haushalte. Um diese Quote zu steigern, hält das Unternehmen an seinem hohen Tempo fest und nimmt pro Tag fünf neue Masten in Betrieb. Technologisch setzt 1&1 dabei auf das weltweit größte Open-RAN-Netzwerk, um sich von der klassischen Infrastruktur der Mitbewerber abzuheben.


Klare Kante bei Übernahmen


Hinsichtlich einer möglichen Marktkonsolidierung positioniert sich CEO Ralph Dommermuth eindeutig. Ein Verkauf des eigenen Mobilfunkgeschäfts ist ausgeschlossen. Stattdessen zeigt sich das Unternehmen bei einem möglichen Rückzug von Wettbewerbern interessiert. Sollte Telefónica das Deutschlandgeschäft veräußern wollen, würde 1&1 eine Überprüfung der Option vornehmen. Konkrete Pläne für einen solchen Deal existieren derzeit jedoch nicht.


Weitere Details zur finanziellen Entwicklung und den Kosten des Netzausbaus werden am 19. März 2026 erwartet. Dann veröffentlicht das Unternehmen den vollständigen Geschäftsbericht für das Jahr 2025.


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