10-jährige Bunds mit Renditeanstieg auf 4,44%
18.07.08 12:10
Bayerische Landesbank
München (aktiencheck.de AG) - 10-jährige Bunds verzeichneten gestern einen Renditeanstieg auf 4,44%, so die Analysten der Bayerischen Landesbank.
Hier scheine die typische kurzfristig negative Korrelation (Aktien fest - Renten schwach) ihre Wirkung gezeigt zu haben. Die Fundamentaldaten aus den USA hätten dagegen den Markt nicht bewegt, obwohl sich der Wohnungsmarkt nicht weiter abzuschwächen scheine. Treasuries seien insgesamt aber auch nur unverändert gegenüber dem Vortag gewesen.
In Bezug auf die US-Konjunktur gebe es heute keine Daten. Die deutschen Erzeugerpreise seien mit +0,9% gegenüber dem Vormonat und +6,7% gegenüber dem Vorjahr etwas stärker gestiegen als vom Markt erwartet.
Die sehr schlechten Quartalszahlen von Merrill Lynch dürften die FED weiter im Zwiespalt zwischen Inflationsbekämpfung einerseits und Stabilisierung des Finanzsektors andererseits belassen. Auch die Bank of Japan traue sich angesichts der schwachen Konjunktur derzeit noch nicht die Leitzinsen anzuheben, trotz einer Inflationsprognose von 1,5% für die Kernrate.
Die sehr schlechten Ergebnisse von Merrill Lynch seien gestern erst nachbörslich bekannt gegeben worden und sollten heute zu einem Renditerückgang in den USA führen, zumal die Aktienaufstockung von HBOS auch schlecht laufe und zu weiteren Verlusten beim Underwriter Dresdner führen dürfte. (18.07.2008/ac/a/m)
Hier scheine die typische kurzfristig negative Korrelation (Aktien fest - Renten schwach) ihre Wirkung gezeigt zu haben. Die Fundamentaldaten aus den USA hätten dagegen den Markt nicht bewegt, obwohl sich der Wohnungsmarkt nicht weiter abzuschwächen scheine. Treasuries seien insgesamt aber auch nur unverändert gegenüber dem Vortag gewesen.
Die sehr schlechten Quartalszahlen von Merrill Lynch dürften die FED weiter im Zwiespalt zwischen Inflationsbekämpfung einerseits und Stabilisierung des Finanzsektors andererseits belassen. Auch die Bank of Japan traue sich angesichts der schwachen Konjunktur derzeit noch nicht die Leitzinsen anzuheben, trotz einer Inflationsprognose von 1,5% für die Kernrate.
Die sehr schlechten Ergebnisse von Merrill Lynch seien gestern erst nachbörslich bekannt gegeben worden und sollten heute zu einem Renditerückgang in den USA führen, zumal die Aktienaufstockung von HBOS auch schlecht laufe und zu weiteren Verlusten beim Underwriter Dresdner führen dürfte. (18.07.2008/ac/a/m)
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